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Dressur
Ausrüstung
Schwierigkeitsgrade
Reiten
Springen
Ausrüstung
Hindernisse
Reiten
Vielseitigkeit
Ausrüstung
Hindernisse
Reiten
Reitsport
Dressur
Ausrüstung
Grundvoraussetzung ist ein Pferd. Wenn man dann noch eine Trense und einen Dressursattel hat ist die Ausrüstung schon beinahe perfekt (Tipp: Dressursättel erkennt man daran dass sie längere Sattelblätter haben als z.B. Springsättel), falls gerade keiner zur Hand ist, tut es zur Not auch ein Vielseitigkeitssattel. Bandagen oder Gamaschen sind nicht unbedingt ein Muss, aber helfen die Pferdebeine zu schützen. Falls man an ein Pferd der fauleren Gattung gerät wäre es möglich noch Gerte oder Sporen zu benutzen, allerdings sollte immer darauf geachtet werden, diese Utensilien als Hilfe und nicht als Strafe zu gebrauchen.
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Schwierigkeitsgrade
Es gibt verschiedene "Stufen" des Dressurreitens, speziell im Turniersport werden da Unterscheidungen getroffen. Das heißt im Klartext: Es gibt 5 Gruppen die sich ein Dressurreiter zuordnen kann, die erste (wohl mickrigste Gruppe der sich im allgemeinen nur Kinder oder Freizeitreiter anschließen...) ist die Kategorie der Einsteiger (in Fachkreisen "E" genannt), es folgt die Gruppe der Anfänger, ein Status dem sich vor allem Jugendliche und Hausfrauen bzw. -Männer zugeneigt fühlen. Als Bezeichnung der Kategorien nehmen wir weiterhin die Anfangsbuchstaben, hier also Kategorie "A". Diejenigen der Jugendlichen die vom Ehrgeiz besessen sind bzw. deren Eltern, reiten auch schon mal in der "L" Klasse (L steht in diesem Falle für "leicht"). Weiter geht's mit "M" (mittelschwer) für diejenigen die sich dem Dressursport auch weiterhin verschrieben haben und auch das nötige Kapital für ein gutes Pferd besitzen und zuletzt die Wahnsinnigen die sich nichts schöneres vorstellen können als auch noch in der Schweren Kategorie ("S") ihren Mann bzw. ihre Frau zu stehen. Für jeden Typ stehen in der LPO Dressuraufgaben bereit, in denen die Dressurreiter auf Turnieren ihr Bestes geben können.
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Reiten
Fangen wir mit dem richtigen Sitz, dem sogenannten "Dressursitz" an. Wer schon mal eine Dressurstunde hatte oder auch nur zugeguckt hat wird öfter die Kommandos "gerade sitzen", "Kopf hoch", "Absätze runter", oder "Bein lang" vernommen haben. Jedenfalls in Anfängerstunden, die fortgeschrittenen Reiter plagen sich dann mit weniger grundlegenden Kommandos. Wichtig ist es erst mal entspannt und ohne Angst möglichst aufrecht auf dem Pferderücken, bzw. in der Mitte des Sattels zu sitzen. Im Laufe der Reitererfahrung lernt man dann mit Hilfen umzugehen, z.B. mit Schenkel-, Zügel-, oder Gewichtshilfen. Ausserdem schlägt man sich als ordentlicher Dressurreiter dann auch mit Hufschlagfiguren aller Art z.B: Volten, Kehrtwendungen, Vorhandwendungen und Ähnlichem herum.
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Springen
Ausrüstung
Die Ausrüstung des Springreiters unterscheidet sich nicht wesentlich von der des Dressurreiters, ein Springsattel ist in diesem Falle hilfreich, kann aber wiederum auch von einem Vielseitigkeitssattel ersetzt werden. Der Trick mit den ganzen Sätteln ist, dass Dressursättel eben ein längeres, nach unten gezogenes Sattelblatt haben, damit der Reiter ein möglichst langes Bein machen kann. In Springsätteln braucht er das nicht, da die Bügel kürzer geschnallt werden. Beim Vielseitigkeitssattel wurde in der Hinsicht ein Kompromiss geschlossen, er kann also in beiden Disziplinen benutzt werden. Weiterhin kann ein Martingal oder ein Vordergeschirr verwendet werden, ausserdem sind die eben erwähnten Bandagen oder Gamaschen schon fast Pflicht, da Stangen die eventuell ans Pferdebein prallen ganz schön weh tun können. Reitkappe ist Pflicht, sonst gibt's Ärger mit der Versicherung bei eventuellen Verletzungen. Gerte oder Sporen weiterhin nach Bedarf.
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Hindernisse
Im Springsport gibt es eine ganze Reihe von Hindernissen, mit denen ein Pferd und manchmal auch der Reiter schier zur Verzweiflung gebracht werden können. Angefangen bei den kleinen Kreuzen oder Steilsprüngen über den klassischen Oxer bis hin zur Mauer oder Spinne mit Wassergraben, ausserdem gibt es noch eine Reihe von beliebigen Kombinationen, die dem Pferd zusätzlich noch das Leben schwer machen. Absolviert wird das dann alles, wenn das Pferd willig ist, in einem Parcours sei es zur Übung in heimischen Gefilden oder auch auf Turnierplätzen. Dabei gibt es auch wieder die Kategorien die oben schon erwähnt wurden, um die Reiter in einigermaßen gerechte Gruppen einzuteilen, damit jeder glücklich ist und auch mal gewinnen kann.
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Reiten
Action ist angesagt! Die langweilige Dressuraufgabennachreiterei ist vorbei, Initiative ist gefragt! Die Bügel werden kürzer geschnallt, damit der Schwerpunkt des Reiters für das Pferd leichter zu ertragen ist und ab geht die Post. Manchem übereifrigen Reiter wird das Bügelkürzerschnallen allerdings zum Verhängnis, jedenfalls dann wenn das Pferd nicht ganz so eifrig ist (jeder Reiter weiß was ich meine). Wichtig ist erst mal draufzubleiben und das Pferd so wenig wie möglich in seiner Aktion zu stören, wenn es schon mal was freiwillig macht. Alles andere kommt mit Zeit und Erfahrung.
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Vielseitigkeit
Ausrüstung
Besagter Vielseitigkeitssattel kommt jetzt zum Zug, Vielseitigkeit besteht aus drei Disziplinen, dem Dressurreiten, dem Springreiten und dem Geländeritt. Vielseitigkeitssättel sind eben so ausgerichtet, dass man ohne viele Mühen an allen drei Disziplinen teilnehmen kann. Die Trense und das Pferd sind weiterhin beliebte Utensilien des Vielseitigkeitssports, Martingal oder Vordergeschirr hilfreich ebenso wie Gerte und/oder Sporen. Hierbei muss aber beachtet werden, dass Beides Bedingungen unterliegt, die bei Turnieren beachtet werden müssen, z.B. dürfen die Sporen nur stumpf und nicht länger als 1 cm sein. Kappe ist weiter Pflicht! Gamaschen sollten gut festgemacht sein, z.B. mit Klebeband umschnürt, damit sie sich nicht so schnell lösen, was bei Ritten oder Sprüngen im Wasser sehr schnell der Fall sein kann (super sind gepolsterte Plastikgamaschen mit Klettverschluss). Bandagen sind aus diesem Grund eher unglücklich gewählt, wenn sie sich lösen kann das Pferd eher drüber stolpern und im Gelände sind Stürze nicht so der Bringer, für Pferd und Reiter. Aus diesem Grund gibt es auch Protektoren für Reiter die z.B. die Wirbelsäule stützen. Manche Reiter schmieren ihr Pferd auch mit Schmierseife ein, damit die Pferde falls sie einmal nicht so glücklich über einen Sprung kommen noch "drüberrutschen" können.
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Hindernisse
Die Sprünge im Gelände haben so ihre eigene Mentalität. Was den meisten Reitern zum Verhängnis wird ist wohl, dass sie nicht wie die Hindernisse im Springparcours einfach zusammenklappen wenn der Reiter oder das Pferd mal ungünstig taxiert haben oder aus irgendwelchen anderen Gründen mal nicht die optimale Sprungkurve erwischten. Diese Hindernisse bestehen meistens aus schlichtem Naturholz in allen Formen und Variationen (seien es einfache Baumstämme, Oxer oder Ähnliches), meistens noch üppig mit irgendwelchem Grün verziert. Das Wasser ist in der Regel auch echt und beliebte Gafferattraktion, da Schadenfreude auch im Reitsport groß geschrieben wird. Auch hier gilt die Regel: jedem Reiter das was er sich zutraut, die Einteilung in bestimmte Kategorien erfolgt weiterhin.
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Reiten
An Turniertagen geht es meistens frühmorgens mit der Dressur los, danach eine kurze Pause und wer dann das Springen noch ohne Ausscheiden geschafft hat darf sich dann, je nachdem ob der Veranstalter ein One-Day-Event ausgeschrieben hat oder nicht, am selben Tag oder Tags darauf in die Geländestrecke stürzen. Auch hier gilt: erst mal gut festhalten und schön Vorwärtsreiten, als ungeübter Reiter sollte man sich allerdings doch erst mal an kleine Rinnsäle oder umgefallene Bäume halten, nur so zum Üben.
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